Spanisch lernen und arbeiten – mein halbes Jahr im Paradies Costa Rica

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Spanisch lernen und arbeiten – mein halbes Jahr im Paradies Costa Rica

Mein halbes Jahr in Costa Rica begann ich mit zwei Monaten Sprachaufenthalt in Sámara, einem kleinen Paradies. Hier besuchte ich den Spanischerunterricht an der Intercultura und wappnete mich damit sprachlich für das nächste halbe Jahr. Der Unterricht wurde von den einheimischen Lehrern vielseitig gestaltet und der direkt am Strand gelegene Campus verstärkt die Freude am Lernen. Durch die Freizeitangebote der Schule, wie Zumba und lateinamerikanische Tänze und die himmlischen, frischgebackenen Empanadas in den Unterrichtspausen, lernte ich rasch die Kultur von Costa Rica kennen. Nach der Schule lädt die Bucht von Sámara zum Surfen ein. Oder es ergeben sich gute Gespräche mit den Mitschülern, entweder in der Hängematte oder am Strand unter den Palmen. 

Im Sprachaufenthalt in Costa Rica entdeckst du wunderschöne Sandstrände. Aber auch noch viel mehr!

Im Sprachaufenthalt in Costa Rica entdeckst du wunderschöne Sandstrände. Aber auch noch viel mehr!

Familiäre Atmosphäre im Sprachaufenthalt in Sámara

Das Dorf Sámara ist klein und freundlich – eine gute Mischung aus Touristen und Einheimischen. Schon bald kennt man das ganze Dorf und das gelernte Spanisch kann bei Dorfbegegnungen oder einem Imperial in der Bar Arriba bei den offenen und freundlichen Samareños angewendet werden. Im Dorf herrscht familiäre Stimmung und alle kennen sich. Sind sie nicht miteinander verwandt, sind sie Nachbarn.

Vor meinem Sprachaufenthalt in Costa Rica warnten mich viele vor der Regenzeit. Die heftigen warmen Gewitter, durch welche Strassen zu Flüssen werden, sind jedoch ein tolles Erlebnis und durch die wenigen Touristen in dieser Zeit hatte ich mehr Kontakt zu den Einheimischen. Freunde wurden rasch zu Familie.

 

Sámara machte meinen Traum wahr, am Strand zu leben. Mein dreiminütiger Schulweg führte direkt am Meer entlang und durch die Lage der Schule am Strand wurde das Rauschen des Meeres zum alltäglichen Hintergrundgeräusch. Ein schneller Sprung ins Meer vor und nach der Schule war möglich. Unvergesslich sind mir die Sonnenuntergänge am Strand, bei denen ich so manchen Tag mit guten Freunden und einer erfrischenden Pipa ausklingen liess. Das Dorf bietet auch viele Touren an, um in der Freizeit oder an Wochenenden die Umgebung und Natur auszukundschaften. Ist Sámara einmal dein Zuhause – bleibt es dein Zuhause.

In Sámara sind die Wellen optimal, um surfen zu lernen.

In Sámara sind die Wellen optimal, um surfen zu lernen.

Volontariat 1: Schildkröten retten mitten in der Natur

Mit meinem frischgelernten Spanisch und den in Sámara aufgeschnappten Tico-Ausdrücken machte ich mich auf den Weg ins zweiwöchige Volontariat, das Schildkröten-Projekt Bahia las Piratas. Dabei handelt es sich um ein kleines Projekt in einem abgelegenen Gebiet. Der Weg dorthin führt über Schotterwege mit vielen Löchern mitten in die Natur zu einem Haus, weit weg von jeglicher Zivilisation. Ein perfekter Ort, um abzuschalten und sich ganz der Natur zu widmen. In der Früh sind Brüllaffen vor dem Haus zu hören und die Begegnungen mit Leguanen und vielen anderen Tieren gehören zum Alltag. Wieder fühlte ich mich wie Teil einer kleinen Familie und wir arbeiteten Tag und Nacht an wunderschönen Stränden. 

Milenas schönstes Erlebnis war, die frischgeschlüpften Schildkröten ins Meer zu begleiten.

Milenas schönstes Erlebnis war, die frischgeschlüpften Schildkröten ins Meer zu begleiten.

Das Projekt setzt sich dafür ein, dass die Meeresschildkröten nicht aussterben und keine Eier durch Menschen oder Tiere gestohlen werden. Das schönste Erlebnis war, die frischgeschlüpften Schildkröten durch den Sand ins Meer zu begleiten. Diesen Moment werde ich nie vergessen! Dank diesem Einsatz machten wir es ihnen möglich, dass sie es in die Weite des Meeres schaffen. Du allein kannst viel bewirken und mithelfen, dass diese einzigartigen Tiere nicht aussterben.

Volontariat 2: Mit Kindern Spanisch lernen

Die letzte Station meiner unvergesslichen Zeit in diesem wunderbaren Land war Heredia, unweit von San José, im Landesinneren Costa Ricas. Dabei lernte ich einen ganz anderen Teil vom Land und vom Leben in Costa Rica kennen. In meinem zweiten Volontariat wirkte ich zwei Monate lang in einer Kindertagesstätte mit. Es brauchte einige Zeit, bis mir die Kinder ihr Vertrauen schenkten. Doch ist es einmal so weit, bekommst du all die Liebe, welche du ihnen schenkst, wieder zurück und in ihrem Strahlen kannst du viel Dankbarkeit und Wärme spüren. Es fiel mir sehr schwer, mich nach meiner Zeit von ihnen zu verabschieden, da ich jedes einzelne Kind in mein Herz geschlossen habe.

Täglich lebte Milena das «Pura Vida» in Costa Rica.

Täglich lebte Milena das «Pura Vida» in Costa Rica.

Costa Rica! Ein kleines Land und doch so viel zu entdecken. Ich verbrachte eine unglaublich tolle Zeit in Costa Rica und ich nahm viele Erfahrungen fürs ganze Leben mit. Costa Rica ist eine Destination, die ich allen Naturfreunden empfehlen kann. Die Natur reicht von Traumstränden und Vulkanen zu Urwäldern und Bergen. Das Volk ist sehr herzlich und hilfsbereit. Eso es Pura Vida!

Milena lebte ein halbes Jahr im paradiesischen Costa Rica.

Milena lebte ein halbes Jahr im paradiesischen Costa Rica.

Gastautor/in

Milenas Wunsch war es, in eine andere Welt einzutauchen, eine neue Kultur kennen zu lernen und sich in einem anderen Land zu Hause zu fühlen. Sie entschied sich, ihr eigenes Pura Vida zu suchen und tauchte in die Vielseitigkeit und Schönheit von Costa Rica ein.

Gastautor/in

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Dieser Artikel ist ein Erfahrungsbericht einer Kundin oder einem Kunden. Willst auch du von deinem Sprachaufenthalt erzählen? Dann schick uns deinen Beitrag.

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